Summer Dreaming
Reden ist silber


Am Montag war endlich mein erster richtiger Arbeitstag.

Seitdem habe ich eigentlich nichts gemacht, auch wenn ich nicht behaupten kann, ich haette mich gelangweilt. Nur herumgesessen habe ich allerdings - in stundenlangen Konferenzen bei der KAS, der deutschen Botschaft,  der Europaeischen Kommission.

Ganz schoen cool, koennte man denken, aber ich finde es eher deprimierend, 8 Stunden pro Tag nur zuHOEREN zu muessen. Schweigen ist Gold. "Praesent sein" sollte ich und das war ich - zumindest koerperlich.

Ab morgen wird es allerdings "aufregend". Wir verlassen Dakar und Thiès und reisen nach Kedougou, good old Kedougou, wo es nichts gibt, ausser Bananenverkaeuferinnen und Pferdekarrentaxis. Tiefstes Afrika. So tief, dass nicht einmal eine Strasse in dieses Nest fuehrt, die wir vorhaben zu nehmen. 

Vor uns liegen also 12 Stunden Buckelpiste, schwitzen, Staub, eng aneinander gequetscht sitzen und Langeweile haben, denn bei einer solchen Fahrt kann man nichts machen ausser hoffen, dass es bald vorbei ist.

Meine erste "Dienstreise" hat allerdings auch einen wirklichen Grund, denn wir haben vor, Waehler zu sensibilisieren, vor allem Frauen, die nicht wissen, dass sie Wahlrecht haben - aktives und passives.

Die Hoffnung, dieses Mal reden zu koennen, ist allerdings auch nicht besonders gross: keine der FRauen in dieser Gegend spricht auch nur annaehernd eine Sprache, die ich verstehe.

14.1.09 23:50
 


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